17. Oktober 2021

Interview mit dem Schriftsteller Gerald Ehegartner

Der Österreicher Gerald Ehegartner hat vor wenigen Monaten seinen zweiten Roman «Feuer ins Herz» vorgelegt. Das Werk beschäftigt sich mit der aktuellen Corona-Krise und geht auf Ereignisse ein, die alle Leser kennen dürften. In einem Interview mit kultur-zentner.de spricht der Schriftsteller nun darüber, was ihn dazu bewogen hat, seine Erfahrungen literarisch zu verarbeiten. Es geht um den Umgang mit dem Begriff «Verschwörungstheorie», die Bedeutung des Humors und um eine Figur aus der Mythologie der Native Americans.

Gerald, vor wenigen Monaten ist dein zweiter Roman «Feuer ins Herz» erschienen. Er beschäftigt sich mit den gesellschaftspolitischen Veränderungen in den letzten anderthalb Jahren. Was hat dich dazu bewogen, einen Roman über die Corona-Krise zu schreiben?

Ich hatte Ende 2019/Anfang 2020 vor, eine Fortsetzung meines ersten Romans «Kopfsprung ins Herz» zu schreiben. Eine Fortsetzung, die auch für sich selbst gelesen werden kann. Das Schreiben verzögerte sich immer wieder, und mir war nicht greifbar, warum. Als im März 2020 die Corona-Krise begann, war mir klar, warum ich erst jetzt zu schreiben beginnen sollte, denn wir hatten es mit einer völlig neuen Situation zu tun. Nicht wenige Autoren mussten ja ihre Bücher aufgrund der Pandemie umschreiben, da ihre Werke nicht mehr zur neuen Situation passten. Ich hatte mich schon im ersten Buch mit genau jenen Aspekten befasst, die jetzt unglaublich verdichtet und noch sichtbarer sind. Mir war Ende März völlig bewusst, dass bei dieser Krise etwas nicht stimmte, wenngleich natürlich das neue Corona-Virus für die Risikogruppen gefährlich werden kann. Die Puzzleteile der medialen Haupterzählung wollten jedoch einfach kein schlüssiges Bild ergeben.

Ich sah und sehe aber auch von Anfang an eine große Chance in dieser Krise, denn nun können mehr und mehr Menschen erkennen, wie krank unser System mittlerweile ist. Und diese Chance soll genutzt werden. Die Menschheit befindet sich in Wahrheit auf einer globalen Visionssuche. Hier wollte ich mit meinem Buch etwas beitragen. Ich will Mut machen, inspirieren und neue, vielleicht auch verrückte Wege bei den Lesern in dieser so kontrollierten Zeit herauskitzeln. Es ist wirklich Zeit, neue Wege zu gehen. „Feuer ins Herz“ macht Mut dazu und erinnert auch wieder an die Kraft des Humors. Es treten dieselben Protagonisten wie im ersten Buch auf. Nun sind sie eben mit der Corona-Krise konfrontiert.

Dein Protagonist Noah ist genauso wie du ein Lehrer. Hast du mit ihm deine eigenen Erfahrungen während der Corona-Zeit verarbeitet?

Ja, auch. Natürlich schwemmt das Leben Treibholz an, aus dem man dann die Figuren des Romans schnitzt. Auf der anderen Seite war immer auch der Auftrag für mich zu spüren, etwas an die Leser weiter geben zu wollen. Das Buch sollte Einsichten vermitteln, Mut machen in einer schwierigen Zeit und auch viel Humor transportieren. Humor ist einfach die beste Medizin. Wenn wir diesen jetzt verlieren, dann geben wir unsere stärkste Medizin auf. Gerade in schwierigen Zeiten ist er für das seelische Überleben so unglaublich hilfreich. Und während man dies macht, schreibt man einen Roman natürlich auch für sich selbst, ohne dass es einem immer bewusst ist. So ist es eine Mischung. Ich verarbeite meine eigenen Erlebnisse, suche selbst nach Lösungen, lasse mich dabei führen und gebe dies in Form eines Romans weiter.

Eine ebenfalls wichtige Figur ist in deinem Roman der Old Man Coyote, eine mythologische Gestalt der Native Americans, die schon in deinem ersten Roman auftrat. Was begeistert dich so an ihr?

Coyote ist für mich etwas ganz Besonderes. Er vermittelt auf eine spektakuläre Weise den Archetyp des heiligen Narren. Spirituelle, pädagogische, philosophische, psychologische und Felder anderer Art sind in einem tiefen Ernst mit Parallelen und rechten Winkeln durchpflügt, sodass sie ihre Humor- bzw. Humusschicht zum Teil völlig verloren haben. Das fördert in Wahrheit nur die Abkehr vom Leben, von der Lebendigkeit. Die Kirche hatte den Narren bald verbannt, worauf sich dieser den Weg auf die Theaterbühnen und darüber hinaus bahnte.

Indigene Kulturen tragen diesen Schatz noch weiter. Die Figur des Naturgottes Pan zeigt diese Entwicklung besonders deutlich. Zuerst in Griechenland geliebt und verehrt, später mit der Christianisierung soweit dämonisiert, dass er nicht nur über Umwegen zum Vorbild für den Krampus wurde, sondern generell als Steilvorlage für den Teufel diente. Der lustige Naturgott Pan mit den Hörnern, Bocksfüßen und dem Schweif wurde zum Teufel selbst. Humor, Naturverbundenheit und Sexualität gerieten ab damals immer mehr in eine Imagekrise. Ich liebe diese weisen Narrenfiguren. Letztendlich aber begann meine Liebe zur Figur mit einem sehr persönlichen Erlebnis mit Kojote in der Wildnis von New Mexico.

Im Anhang bezeichnest du Old Man Coyote als „Trickster“. Verkörpert die Figur aber nicht eher den Archetypen des Mentors? Schließlich gibt sie Noah Tipps, wie er die Krise überwinden kann.

Er ist beides – Trickster und Mentor. Und so verkörpert er eine andere, ungewöhnliche Art eines Mentors. Seine humorvolle, spontane, verrückte, weise, spirituelle Art machen ihn zu einem Mentor, der einen nicht auf vorgegebenen, vertrauten Wegen marschieren, sondern in unbekannte Gefilde tanzen lässt.

Wie würdest du Old Man Coyotes Philosophie in der Corona-Krise zusammenfassen?

Ich frage ihn mal … (lacht) Lachen! Dem ganzen Wahnsinn ein großes Lachen entgegenzusetzen, das ist wahrlich ein Heilmittel. Es ist eine Philosophie der Souveränität, der Lebendigkeit, der Herzlichkeit. Gerade diese Werte wurden uns immer mehr abtrainiert. Wir bewegen uns ja derzeit von religiösen Schafen zu wissenschaftlichen Robotern. Nachdem die Religion als Machtmittel missbraucht worden ist, wird schon seit längerem die Wissenschaft instrumentalisiert. Und derzeit erleben wir, dass uns quasi die Entmenschlichung als empathisches Verhalten verkauft wird.

Nähe, Berührung, Feiern, Feste, freies Atmen ohne Maske, Singen, Tanzen, Spontanität usw. werden uns sukzessive abtrainiert, bis wir dies als neue Normalität empfinden. Unsere innere Temperatur, unser Feuer kühlen ab. Wenn wir so weitermachen, fahren wir auf Schienen direkt in die Sackgasse des Transhumanismus, der neuen pseudowissenschaftlichen Kirche. Old Man Coyote lacht hinein in diesen Wahnsinn. Er fordert auf, sich mit der eigenen Angst zu konfrontieren, mit der eigenen Endlichkeit. Coyote fordert auf zum Spielen, dazu, nicht alles zu ernst zu nehmen.

Derzeit spielen wir ja das Theater nur deswegen mit, weil wir im Kern eine tiefe Todesangst in uns tragen, mit der bewusst manipuliert werden kann. So entsteht die wahnwitzige Methode, dass wir uns eben totstellen, um ja nicht zu sterben. Wir begehen Selbstmord, um dem Tod zu entrinnen. Coyote macht Mut, aus diesem Theater auszusteigen, das Leben zu lieben und das eigene Potential zu entfallen. Zwei Begriffe, die in diesem Zusammenhang von Coyote in den Büchern immer wieder erwähnt werden, sind „herzenszentrierte Verrücktheit“ und „Fischottereffekt“. Letzterer meint, dass auch mit viel Verspieltheit erfolgreiches Handeln möglich ist.

Eine große Rolle spielt in dem Roman auch der Humor. Wieso ist er in Krisensituationen so wichtig?

Humor bringt uns zum Lachen, erhöht unsere Energie und entspannt. Er distanziert uns vom Leid, schenkt ein größeres Bild und lässt uns eine Situation von einer neuen, unterhaltsamen Seite sehen. Man sagt ja auch: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Humor fördert die Resilienz in einem besonderen Ausmaß. Viele verfolgte Minderheiten, wie Natives oder Juden, haben gerade in schrecklichen Krisen ihren Humor in besonderer Weise als Überlebensmedizin bewahrt und gepflegt.

Neben Noah und Old Man Coyote gibt es noch eine weitere interessante Figur: den Lehrer-Kollegen Martin, der in gewisser Weise den Typ «Verschwörungstheoretiker» repräsentiert. Das Wort wird mittlerweile als Kampfbegriff verwendet, um Kritiker zu diffamieren. Wie sieht dein Verhältnis zu Verschwörungstheorien aus?

Wir haben auf dem einen äußeren Rand jene, die hinter allem eine Verschwörung wittern und die anderen, die überall nur zufällige Kräfte sehen. Man könnte sagen, die Gruppe der Verschwörungsleugner und die Gruppe der Zufallsleugner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Ich denke aber, dass beide Prinzipien wirksam sind. Verschwörungen sind ja geheime Absprachen hinter dem Rücken jener, denen man schaden möchte. Und diese waren in der Geschichte der Menschheit gang und gäbe, ob im Kleinen oder Großen. Warum es heutzutage plötzlich keine mehr geben sollte, ist logisch nicht zu erklären. Aber alles generell als Verschwörung zu begreifen, katapultiert den eigenen Verstand in eine bedrohliche, unfreundliche und paranoide Welt.

Der Begriff der Verschwörungstheorie selbst ist problematisch. Er ist natürlich auch ein Label, ein Framing, um bewusst jenen zu schaden, deren Behauptungen nicht erwünscht sind. Viele wurden belächelt, die meinten, das Internet werde im großen Stil überwacht. Spätestens seit Snowden ist klar, dass das wahre Ausmaß der Überwachung sogar die Darstellungen der Verschwörungstheoretiker übertrifft. Ähnliches erlebten wir auch, als der offizielle Angriffsgrund der USA auf den Irak, die angeblichen Massenvernichtungswaffen, infrage gestellt wurde usw. Geheimdienstliche Operationen gegenüber feindlichen Regierungen wie „Operation Ajax“ oder „Operation Cyclone“ sind Teil des Machtspiels. Wer hier Wahrheiten aufdeckt, braucht ein schnelles Pferd, um nicht als Staatsfeind Nummer eins in einem Hochsicherheitsgefängnis zu landen, siehe Assange in Belmarsh.

Für mich wird der Begriff des Verschwörungstheoretikers derzeit viel zu inflationär eingesetzt. Das hat eben damit zu tun, dass er als Schublade, als Framing benutzt wird, um unliebsame Informationen zu diskreditieren. In einigen Kreisen gilt man absurderweise als Verschwörungstheoretiker, wenn man den Begriff „Great Reset“ verwendet. Dieser ist aber der Titel des letzten Buches von Klaus Schwab, der seine zentralen Vorstellungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht hat und der in dieser Krise eine zentrale Rolle spielt.

In deinem Roman wird unter anderem die Befürchtung artikuliert, dass die demokratische Grundordnung von einer digitalen Diktatur abgelöst werden könnte. Schätzt du eine solche Entwicklung als realistisch ein?

Wir sind gerade am besten Wege dorthin. Ich glaube aber fest daran, da bin ich zu viel Optimist, dass wir das Ruder herumreißen können. Digitalisierung inklusive künstlicher Intelligenz kann für ein totalitäres Überwachungsregime ausgezeichnet genutzt werden. Das haben einige auch auf dem Plan. Letztendlich würden wir in einem Transhumanismus landen, der an Geistlosigkeit nicht zu übertreffen wäre. Jede Frage wäre dann falsch gestellt, bei der nicht Technik am Ende rauskommt.

Ich spreche in meinem Buch auch über die Digitalisierung des Herzens, denn „Digitalis“ – also der Fingerhut – wird bei einem schwachen Herzen als Medizin verwendet. Wir haben generell derzeit, symbolisch gesehen, ein schwaches gesellschaftliches Herz, das darauf wartet, gestärkt zu werden. Jetzt müssen wir uns persönlich und dann gesellschaftlich entscheiden, wohin wir wollen. Angst, totale Technisierung, die Verbindung von Mensch und Maschine, ausschließlich künstliche Welten, totale Kontrolle usw. Oder wollen wir eine naturverbundene, liebevolle Gesellschaft, deren neue Währung der Empathie das Gemeinwohl belebt? Und dieser Gesellschaft darf auch eine fortschrittliche, lebensbejahende Technik dienen. Technik darf aber nie herrschen.

Aufgrund der überbordenden Digitalisierung rät Old Man Coyote zu einem naturverbundenen Leben. Siehst du darin auch ein Mittel gegen die Krise?

Ja, absolut. Die Natur führt einen als Mensch zurück in die lebendige Matrix und holt raus aus einer künstlich geschaffenen Welt. Das Ausmaß des Kontaktverlustes zur Natur, zum Planeten ist uns meist nicht mehr bewusst. Wir glauben, wir hätten schon irgendwie Kontakt, was meist nicht mehr der Fall ist. Der Aufenthalt in der wahren Heimat, die wir über hunderttausende Jahre bewohnten, ist ein Tonikum, das wie kein anderes die Lebensbatterien auflädt und in die Spur des Lebens bringt. Old Man Coyote zeigt aber auch auf, wie wir ein naturverbundenes Leben mit den neuen technischen Entwicklungen verbinden können. Er nennt dies spaßhalber „Katzenzustand“. Der Begriff ist zum einen aus der Quantenphysik bekannt, wo sich unterschiedliche Quanten überlagern. Auf der anderen Seite sind Katzen tatsächlich jene Wesen, die die Natur und die zivilisierte Welt wie kein anderes Tier gleichzeitig bewohnen können. Also, Zelt einpacken, Rucksack umschnallen, raus in die Natur!

Gerald, was glaubst du, wie es gesellschaftspolitisch weitergehen wird – blickst du optimistisch oder eher pessimistisch in die Zukunft?

Ich blicke optimistisch in die Zukunft. Die nähere Zukunft direkt vor uns sehe ich aber als schwierige Übergangsphase, wo wir enorm gefordert werden. Hier dürfen wir Stärke trainieren, während wir uns mit Gleichgesinnten immer besser vernetzen. Die internationale „Corona-Politik“ halte ich für, um es mit Fausts Mephisto auszudrücken „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

Die Agenda halte ich für äußerst problematisch. Sie wird aber genau das Gegenteil, das Gute erreichen. Wir hätten sowieso nicht mehr so weitermachen können wie zuvor. Diese Zäsur war notwendig. Nun besteht ein Ringen zwischen lebensfördernden und lebensverneinenden Kräften. Ich glaube, dass es derzeit noch mal enger werden wird, dass aber immer mehr Menschen trotz medialer Dauerbeschallung und Social Engineering usw. durchschauen, dass die Impfung nur die Sp(r)itze des Eisbergs darstellt.

Und viele gehen nun neue Wege, suchen nach tieferen, verlässlicheren Wahrheiten, entdecken eine neue Ehrlichkeit, die zu neuen Begegnungen und Freundschaften führen. Im Dunklen sind die Lichter derzeit auch leichter auszunehmen. Das ist auch ein Geschenk der Krise. Es ist eine Transformation, eine Visionssuche mit viel Schattenarbeit – und es werden aus nicht wenigen Raupen nach und nach Schmetterlinge. Dieser Transformationsprozess ist aber kein einfacher Spaziergang. Und so wird die See noch ein wenig kalt und rau bleiben und die Boote kräftig schaukeln lassen. Nicht wenige werden aber gerade auch deswegen zu völlig neuen Ufern aufbrechen und sich nicht aufhalten lassen.

Könntest du dir vorstellen, einen weiteren Roman über die Corona-Krise zu schreiben? Stoff genug gäbe es ja.

Ja, absolut. Wie gesagt, der erste Roman nimmt eigentlich schon vorweg, was sich in der Corona-Krise nun völlig auf die Sp(r)itze getrieben zeigt. Der zweite Roman greift die Corona-Krise auf und lässt die Protagonisten inmitten von Lockdowns usw. ihre Abenteuer erleben und ihnen eine neue Vision zeigen. Der dritte Roman wäre dann inhaltlich noch eine Überraschung. Mut, Humor, neue Visionen, Lachen, Ungehorsam, Verrücktheit, Kreativität usw. werden aber weiterhin die Inhaltsstoffe eines neuen Romans bleiben. Mit diesen Stoffen geimpft zu sein, macht immun gegen Totalitarismus und Unfreiheit jeder Art, egal wie geschickt sie sich verkauft. Die Nebenwirkung ist übrigens Freude.

Gerald Ehegartner, Jahrgang 1971, startete seine pädagogische Laufbahn als Campbetreuer und -leiter in den Bergen Obertauerns. Er arbeitete danach als Musikschullehrer für Trompete und Flöte, als Grundschul-, Religions- und Integrationslehrer. Derzeit ist er als Mittelschullehrer tätig. Gerald Ehegartner ist ausgebildet in Council, in Theater-, Natur- und Wildnispädagogik und als „Vision quest guide“. Enttäuscht von der Schule begab er sich schon als Jugendlicher auf eine Reise zu sich selbst und seiner Lebensaufgabe. Die Entfaltung der Potentiale von Kindern und Jugendlichen und der Schutz der Natur liegen ihm als Erwachsener nun besonders am Herzen. Seine vielfältigen Erfahrungen, seine Motivation, lebendiges Menschsein zu entfachen und ein Schlüsselerlebnis in der Wildnis New Mexicos bewogen ihn dazu, seine Trickster-Romane zu schreiben.
Mehr Information zum Autor finden Sie unter:
 https://geraldehegartner.com/

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