Boris Steinberg präsentiert im Berliner Al Hamra seine gefühlvollen Chansons
Es ist still geworden um das Chanson. Der Sänger Boris Steinberg will dem Genre mit einem Auftritt in Berlin zu neuer Strahlkraft verhelfen – mit alten und neuen Liedern.
Musik, Film, Literatur – kulturjournalistische Beiträge aus der Indie-Szene

Es ist still geworden um das Chanson. Der Sänger Boris Steinberg will dem Genre mit einem Auftritt in Berlin zu neuer Strahlkraft verhelfen – mit alten und neuen Liedern.
Der Musikjournalist Michael Behrendt hat ein Buch über missverstandene und politisch vereinnahmte Songs geschrieben. Über weite Strecken liest es sich gut – bis der Autor auf Westernhagens «Freiheit» zu sprechen kommt.
Die heutigen Punk-Musiker sind nicht mehr rebellisch, sondern so zahm wie Schmusekätzchen. Der Gitarrist der DDR-Band Roland Bethge kann das bezeugen. Er aber bleibt der einstigen Punk-Attitüde treu, auch in seinem Song „Abgetrieben“.
Alexander Tuschinski ist eigentlich als Filmemacher bekannt. Doch er komponiert auch Musik. Sein neues Album legt davon ein Zeugnis ab, wobei der Stuttgarter Künstler dort ebenfalls eine cineastische Handschrift erkennen lässt.
Zum Nimbus des Rock gehörte einst sein Rebellentum. Seit der Corona-Krise ist davon nichts mehr zu spüren. Eine der wenigen Ausnahmen stellt die US-Band The Refusers dar, wie ihr neues Album eindrucksvoll unter Beweis stellt.
In diesem Jahr findet die 23. Ausgabe der Jazztage Dresden statt. Obwohl sich das Musikfestival beim Vorverkauf auf Rekordkurs befindet, bleibt dessen Zukunft ungewiss. Dafür ist in knapp einem Monat ein Kooperationsprojekt mit der Initiative „Kunst ist Leben“ geplant.
Regelmäßige Demonstrationen, Polizeigewalt, Antifa-Anfeindungen: Während der Corona-Krise haben Freiheitsdenker zahlreiche schöne und unschöne Erfahrungen gemacht. Singer-Songwriter Guy Dawson hat sie auf seinem neuen Album gebündelt.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach arbeitet an dem sogenannten Hitzeschutzplan. Kritiker fühlen sich an dessen Corona-Politik erinnert. Diesen Zusammenhang hat der Musikkabarettist Franz Esser nun satirisch verarbeitet.
Sid er Liedermacher macht seit mehreren Jahrzehnten gesellschaftskritische Musik. Um die Corona-Krise zu verarbeiten, vollzog er einen Genrewechsel und änderte den Künstlernamen. Warum er diesen Ansatz gewählt hat, erzählt er im Interview.
Vor wenigen Wochen sorgte ein Skandalurteil im Fall des Arztes Heinrich Habig bundesweit für Furore. Das Rapkollektiv Rapbellions hat ihn nun aufgegriffen, um seine Solidarität zu bekunden und auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.