11. Februar 2026

Das Festival in Weimar – Kulturinteressierte müssen sich beeilen

Im September öffnet DAS FESTIVAL in Weimar zum vierten Mal die Toren für ein Wochenende inspirierender Kulturerlebnisse. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich beeilen. Karten sind zwar noch erhältlich, aber in der Regel sehr begehrt und schnell vergriffen. Das haben die letzten Jahre eindringlich gezeigt. DAS FESTIVAL unter der Leitung des Kabarettisten Uli Masuth ist innerhalb kurzer Zeit zu einer festen Größe im Bereich der Gegenöffentlichkeit geworden. Das Who is Who der alternativen Kulturszene trifft hier auf Intellektuelle, die den Zeitgeist scharfsinnig sezieren.

Auch in diesem Jahr wartet DAS FESTIVAL mit einem reichhaltigen wie fesselnden Programm auf. Wie immer wechseln sich Musikbeiträge und Vorträge ab, wobei es dieses Mal auch ein Theaterstück gibt. Das Potsdamer Kollektiv Triple A kommt nach Weimar, um das Stück „Moralinsüß“ aufzuführen. Für ein weiteres Bühnenhighlight sorgt der Kabarettist Ludger K. mit seinem neuen Programm „Verstehen sie doitsch“. Dialektale Eigenheiten werden hier gemischt mit bissigem Humor und spitzzüngiger Gesellschaftskritik. Ernster und literarischer wird es hingegen, wenn der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp aus einem seiner Romane liest.

Als Musiker treten unter anderem das Horn-Ensemble „OO-Horns“ auf, das Duo „Kontra Piano“ und das „Quartett am Ende der Zeit“. Zwischendurch halten Aktivisten, Publizisten und Wissenschaftler gehaltvolle Vorträge zu den brisanten Themen der Zeit. Molekularbiologe Paul Cullen etwas spricht über „falsche Ängste und echte Hoffnungen“, der Historiker Peter Hoeres über das emotional aufgeladene Paar „rechts und links“ und zeichnet die „Karriere einer folgenreichen Unterscheidung“ nach. Das Publikum darf sich zudem freuen auf den Publizisten Kayvan Sufi Siavash und den Journalisten Harald Martenstein, die sich ebenfalls zu den Herausforderungen der Gegenwart äußern werden.

Wie immer bietet DAS FESTIVAL Raum für Unterhaltung und anregende Gespräche. Die Veranstaltung versteht sich als Begegnungsstätte, auf der die Teilnehmer ein „friedliches, freundschaftliches und couragiertes Miteinander in Freiheit“ zelebrieren. Mit ihr wollen Masuth und sein Team den Wert der Kultur nach den Erfahrungen der Corona-Zeit wieder hochgehalten. Von dem Festival soll eine Strahlkraft ausgehen, die lange anhält – so auch in diesem Jahr.  

Bild: Screenshot von der Webseite

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